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`!Awareness Set`! (`F33f`_`[deutsch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Deutsche_Sprache]`_`f „Wahrnehmungsfeld“, auch `F33f`_`[englisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Englische_Sprache]`_`f Knowledge Set) ist beim `F33f`_`[Kaufverhalten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kaufverhalten]`_`f der `F33f`_`[Konsumenten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Verbraucher]`_`f der `F33f`_`[Anglizismus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Anglizismus]`_`f für diejenige Teilmenge von `F33f`_`[Produkten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Produkt_(Wirtschaft)]`_`f des `F33f`_`[Güterangebots`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Güterangebot]`_`f, die dem Konsumenten bekannt sind und für eine spätere `F33f`_`[Kaufentscheidung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kaufentscheidung]`_`f in Frage kommen.

>>Contents

• `F0af`_`[Allgemeines`#allgemeines]`_`f
• `F0af`_`[Selektions-Stufen`#selektions-stufen]`_`f
• `F0af`_`[Weitere Auswahlstufen`#weitere-auswahlstufen]`_`f
• `F0af`_`[Wirtschaftliche Aspekte`#wirtschaftliche-aspekte]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f

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>>Allgemeines

Bevor ein Konsument eine Kaufentscheidung trifft, muss er unter anderem auch das Produkt oder konkret die `F33f`_`[Marke`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Marke_(Marketing)]`_`f auswählen, die er kaufen will. Zur Auswahl stehen die dem Konsumenten bekannten Produkte (`F33f`_`[englisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Englische_Sprache]`_`f awareness set).`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f] Der `*Awareness Set`* wurde bereits 1975 in die Fachliteratur eingeführt.`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f] Um bekannt zu werden, müssen Produkte in der `F33f`_`[Werbung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Werbung]`_`f erscheinen. Bleiben Produkte etwa wegen fehlender Werbung dem Verbraucher unbekannt (`F33f`_`[englisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Englische_Sprache]`_`f unawareness set), können sie nicht für eine Kaufentscheidung in Betracht kommen. Der `*Awareness Set`* wird als für den `F33f`_`[Entscheidungsprozess`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Entscheidungsprozess]`_`f geeignet betrachtet.`:cite-ref-3[`F5bf`_`[3`#cite-note-3]`_`f]

Nicht zur Auswahl gehören die abgelehnten Marken (`F33f`_`[englisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Englische_Sprache]`_`f reject set) und die Marken, die zwar nicht abgelehnt werden, jedoch auch nicht als akzeptabel angesehen werden (`F33f`_`[englisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Englische_Sprache]`_`f inert set).`:cite-ref-4[`F5bf`_`[4`#cite-note-4]`_`f] Letztere werden weder positiv noch negativ vom Konsumenten eingeschätzt,`:cite-ref-5[`F5bf`_`[5`#cite-note-5]`_`f] er verhält sich ihnen gegenüber indifferent. Der `*`F33f`_`[Evoked set`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Evoked_set]`_`f`* besteht aus gleichartigen Produkten, bei denen der Konsument `F33f`_`[Präferenzen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Präferenz_(Wirtschaftswissenschaften)]`_`f hegt, mit denen er bereits `F33f`_`[Erfahrungen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Erfahrung]`_`f gesammelt hat oder bei denen es externe `F33f`_`[Reize`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Reiz]`_`f gibt.`:cite-ref-6[`F5bf`_`[6`#cite-note-6]`_`f]

Auch im deutschsprachigen Raum werden überwiegend diese Anglizismen verwendet, die durch `F33f`_`[Philip Kotler`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Philip_Kotler]`_`f 1985 in das `F33f`_`[Marketing`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Marketing]`_`f eingeführt wurden.`:cite-ref-7[`F5bf`_`[7`#cite-note-7]`_`f] Eher selten werden `*`F33f`_`[Wahrnehmungsfeld`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wahrnehmungsfeld]`_`f`* (`F33f`_`[englisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Englische_Sprache]`_`f awareness set), `*`F33f`_`[Berücksichtigungsfeld`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Berücksichtigungsfeld]`_`f`* (`F33f`_`[englisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Englische_Sprache]`_`f evoked set) und `*Auswahlfeld`* (`F33f`_`[englisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Englische_Sprache]`_`f choice set) verwendet.`:cite-ref-8[`F5bf`_`[8`#cite-note-8]`_`f]

>>Selektions-Stufen

Die einzelnen Stufen aller vorhandenen Güterangebote verringern sich um Produkte solange, bis beim `*Evoked Set`* eine zur Kaufentscheidung anstehende Auswahl von maximal fünf Produkten vorhanden ist.:`:cite-ref-9[`F5bf`_`[9`#cite-note-9]`_`f]

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| Hauptart | Unterarten | weitere Unterteilung | Processed Set |
|---|---|---|---|
| Available Set | Unawareness Set Awareness Set | Consideration Set Foggy Set | Evoked set Hold Set Reject Set |
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Der `*Unawareness Set`* ist derjenige Teil des `*Available Set`*, welcher dem Konsumenten unbekannt ist und deshalb nicht für eine Kaufentscheidung in Frage kommt. Produktalternativen im `*Foggy Set`* sind dem Konsumenten zwar bekannt und können einer Produktklasse zugeordnet werden, kommen jedoch für eine Kaufentscheidung ebenfalls nicht in Frage, weil die Konsumenten ein unklares Vorstellungbild (`F33f`_`[englisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Englische_Sprache]`_`f foggy, „vernebelt“) von ihnen besitzen.`:cite-ref-10[`F5bf`_`[10`#cite-note-10]`_`f]

>>Weitere Auswahlstufen

Nach dem „Dynamic Process Model“ aus 1995`:cite-ref-11[`F5bf`_`[11`#cite-note-11]`_`f] steht dem Entscheidungsprozess des Konsumenten das gesamte Güterangebot (`F33f`_`[englisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Englische_Sprache]`_`f total set) zur Verfügung, das sich aus dem einem Konsumenten bekannten Warenangebot (`F33f`_`[englisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Englische_Sprache]`_`f awareness set) und dem unbekannten Warenangebot (`F33f`_`[englisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Englische_Sprache]`_`f unawareness set) zusammensetzt. Ab dem bekannten, noch immer umfangreichen Angebot im `*Awareness Set`* gibt es folgende Stufen, welche die Anzahl der bekannten Produkte auf letztlich ein Produkt verkürzen sollen:`:cite-ref-12[`F5bf`_`[12`#cite-note-12]`_`f]

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| Unterart | Bemerkung |
|---|---|
| Consideration Set | die Alternativen, die einer Vorauswahl unterzogen werden |
| Reject Set | bekannte, aber abgelehnte Produkte |
| Inert Set | Alternativen, über die keine klare Vorstellung besteht |
| Inept Set | Alternativen, die grundsätzlich nicht geeignet sind |
| Evoked set | Alternativen, die geeignet sind |
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Die Kaufentscheidung fällt letztlich zu Gunsten eines Produkts aus dem `*Evoked Set`*.

>>Wirtschaftliche Aspekte

Damit Produkte oder Marken überhaupt zum „Awareness Set“ werden können, sind `F33f`_`[Werbung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Werbung]`_`f und `F33f`_`[Marketing`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Marketing]`_`f erforderlich, um in den `*Evoked Set`* gelangen zu können.`:cite-ref-13[`F5bf`_`[13`#cite-note-13]`_`f] Durch `F33f`_`[Assoziation`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Assoziation_(Psychologie)]`_`f kann beispielsweise der Gedanke an Waschmittel spontane `F33f`_`[Erinnerungen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Erinnerung_(Psychologie)]`_`f des Konsumenten an bestimmte Marken hervorrufen.`:cite-ref-14[`F5bf`_`[14`#cite-note-14]`_`f] Entstehen hieraus `F33f`_`[Präferenzen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Präferenz_(Wirtschaftswissenschaften)]`_`f, fallen diese Waschmittel in den `*Evoked Set`*.

>>Einzelnachweise

`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f Bernd Helmig/Dieter K. Tscheulin (Hrsg.), `*Gabler Lexikon Marktforschung`*, 2004, S. 48
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f Chem L Narayana/Rom J Markin, `*Consumer Behavior and Product Performance: An Alternative Conceptualization`*, in: `F33f`_`[Journal of Marketing`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Journal_of_Marketing]`_`f 39 (4), 1975, S. 1–6
`:cite-note-3`!3.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-3]`_`f Sandra Luthardt, `*In-Supplier versus Out-Supplier`*, 2003, S. 20
`:cite-note-4`!4.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-4]`_`f Gerold Behrens/Franz-Rudolf Esch/Maria Neumaier/Erika Leischner (Hrsg.), `*Gabler Lexikon Werbung`*, 2001, S. 126
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`:cite-note-11`!11.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-11]`_`f Lou W Turley/Ronald P LeBlanc, `*Evoked Sets: A Dynamic Process Model`*, in: Journal of Marketing, Theory & Practise 3 (2), 1995, S. 30
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`:cite-note-13`!13.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-13]`_`f Werner Pepels, `*Gabler Lexikon Vertrieb und Handel`*, 1998, S. 131
`:cite-note-14`!14.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-14]`_`f Gerold Behrens/Franz-Rudolf Esch/Maria Neumaier/Erika Leischner (Hrsg.), `*Gabler Lexikon Werbung`*, 2001, S. 43

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